Antrag für das Förderprogramm „Technische Erneuerung“ ist online

Hier geht es zur Antragstellung: http://te-sa.initiative-musik.de/

Bevor der Antrag gestellt werden kann, ist eine Registrierung im System notwendig!

Kontakt Antragsberatung

Tel.
(040) 2351 8416
oder
(040) 2351 8872

(Mo bis Do jeweils 10:00 bis  13:00 und 14:00 bis 18:00)

Die vollständigen Unterlagen bitte an:
Live Musik Kommission e.V.
Postfach 304243
20325 Hamburg

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Neues Förderprogramm für Liveclubs startet am 10. April 2017

  • Kleine und mittelgroße Clubs werden bei der technischen Modernisierung gefördert
  • Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt für die technische Erneuerung der Liveclubs insgesamt 1 Million Euro zur Verfügung
  • LiveKomm wirkt erneut als Fachpartner der Initiative Musik bei der Antragsberatung
    und der Umsetzung des Förderprogramms mit
  • Antragsstart: 10. April 2017, 10 Uhr

Berlin/Hamburg, 06. April 2016

Im Rahmen des Programms können wir die Clubs im Hinblick auf die technische Infrastruktur im Bühnenbereich unterstützen. Unser Ziel ist es, dass die Clubs künftig bessere Voraussetzungen für ihr Programm haben. So arbeiten gerade die kleinen Clubs im ländlichen Raum oft unter schwierigen Rahmenbedingungen. Für ambitionierte Konzerte muss oft viel Technik angemietet werden, insbesondere für die Backline. Genau hier setzt das neue Programm an“, erläutert die Geschäftsführerin der Initiative Musik Ina Keßler.

Durch eine einmalige Hilfe bei der Anschaffung kann der Club langfristig Mietkosten einsparen. Mit dem neuen Förderprogramm „Technische Erneuerungs- und Sanierungsbedarfe in Livemusikspielstätten in Deutschland“ baut die Initiative Musik ihre Livemusikförderung aus. Ihre Förderprogramme für Künstler und Liveclubs haben das Ziel, eine lebendige wie vielfältige Musikszene zu unterstützen, indem sie die Voraussetzungen für künstlerische Kreativität nachhaltig stärkt.

Das Programm wird gemeinsam mit der Live Musik Kommission e.V. (LiveKomm) realisiert, die bereits beim Digitalisierungsprogramm im letzten Jahr als Kooperationspartner mitwirkte. Das Programm fördert gezielt Clubs von unterschiedlicher Größe, Programmaktivität und musikalischer Ausrichtung. Antragsberechtigt sind Musikspielstätten aus dem ganzen Bundesgebiet, denn gerade bei kleineren bis mittleren Livemusikspielstätten reichen die laufenden Einnahmen nicht aus, um den Investitionsbedarf im Bereich der Bühnen-, Aufführungs- sowie Sound- und Backlinetechnik abzudecken. Es dient der Sicherung und Steigerung der kulturellen Vielfalt und der Programmqualität in Livemusikclubs in Deutschland, die wichtige Kulturorte sind.

Beim Digitalisierungprogramm konnten wir mehr als 200 Clubs im gesamten Bundesgebiet bei der erstmaligen Umrüstung auf digitale Technik unterstützen. Die Auswertung des Programms hat aber auch gezeigt, dass die Bedarfe nach technischer Umrüstung bei weitem noch nicht abgedeckt sind“, erläutert Karsten Schölermann, 1. Vorsitzender der LiveKomm. „Das neue Programm kann damit die Lücken schließen, die wir im letzten Jahr identifiziert haben. Die zahlreichen Anfragen in unserer Geschäftsstelle zeigen, wie wichtig es ist, diesen Bereich zu fördern. Wir sind bereit und freuen uns auf viele Anträge.

Antragsberechtigt sind Clubbetreiber (natürliche und juristische Personen) und Veranstalter, die als gemeinnützige Vereine Konzerte durchführen. Das Förderprogramm dient der Verbesserung der akustischen und visuellen Aufführungssituation. Neben Elementen der direkten Bühnentechnik, wie Traversen oder Schallschutzelementen werden auch Mapping und Streaming-Systeme kofinanziert die vor allem in Clubs eingesetzt werden, die sich auf elektronische Musik spezialisiert haben. Dazu können Förderanträge auch für den Bereich der Backline-Technik gestellt werden.

Gefördert werden Anschaffungskosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro mit einer gestaffelten Förderung in Höhe von 900 bis 10.000 EUR. Die Differenz muss als Eigenanteil getragen werden. Die Regionalquote bestimmt, wie viele Gelder pro Bundesland zur Verfügung stehen.
Nur vollständige und formgerechte Anträge werden berücksichtigt. Die Förderungen werden entsprechend der Reihenfolge des Posteingangs vergeben, bis die für das jeweilige Bundesland verfügbaren Mittel aufgebraucht sind.

Für das Programm „Technische Erneuerungs- und Sanierungsbedarfe in Livemusikspielstätten in Deutschland“ werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) insgesamt eine Million Euro bereitgestellt. Die LiveKomm entwickelte das Konzept und realisiert gemeinsam mit der Initiative Musik die Umsetzung des Förderprogramms.

Die Informationen zum Antrags- und Vergabeverfahren sind für die Antragsteller ab sofort auf der Seite der Initiative Musik verfügbar. Das Antragsverfahren endet am 2. Mai 2017 um 18 Uhr.

Weitere Informationen
http://initiative-musik.de/te-sa.html

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BACKSTAGE Clubaward 2017 in Frankfurt verliehen

  • Neue Auszeichnung für Spielstätten, die Künstlerinnen und Künstlern optimale Bedingungen bieten
  • Erstmals wählten ausschließlich Musikerinnen und Musiker ihre Lieblingsclubs
  • Erfreulich hohe Beteiligung an der Abstimmung
  • Emotionales Premierenevent mit tollen Live-Acts
  • Club des Jahres wurde das „Backstage“ aus München
  • „Live Music Hall“ in Köln für den besten Backstage ausgezeichnet
  • „Das Bett“ aus Frankfurt bietet Nachwuchskünstlern die besten Konditionen

Am 5. April wurden in der Frankfurter Milchsackfabrik im Rahmen des erstmals verliehenen BACKSTAGE Clubaward 2017 die Gewinner prämiert. Zuvor hat-ten 1.187 Musikerinnen und Musiker online über ihren „Club des Jahres“ ab-gestimmt. In dem vierwöchigen und mehrstufigen Online-Votingverfahren wurden zudem die Gewinner für die Kategorien „Beste Nachwuchsförderung / Newcomerclub des Jahres“ und „Backstage des Jahres“ ermittelt.

Im ersten Jahr des BACKSTAGE Clubawards setzte sich die über 100 Clubs zählende Auswahl der zur Abstimmung stehenden Musikspielstätten aus den Nominierungen der LiveKomm und des Branchennetzwerks Backstage PRO zu-sammen.

Die Preisträger

Backstage Clubaward (in der Milchsackfabrik in Frankfurt am 5.4.2017) Preisträger: Live Music Hall (Köln), Backstage (München), Das Bett (Frankfurt)

In der Kategorie „Backstage des Jahres“ wurde die Live Music Hall aus Köln gewählt. Die sieben Vertreter des Clubs konnten sich neben der BACKSTAGE Clubaward-Plakette über einen Preis der Firmen Thon und Gravity im Wert von jeweils 500€ freuen.

Den Preis in der Kategorie „Beste Nachwuchsförderung / Newcomerclub des Jahres“ erhielt der Frankfurter Club Das Bett. Die Firma Shure stellte hierfür Equipment im Wert von 1.000 € zur Verfügung.

Das Backstage aus München vereinte in der Hauptkategorie die meisten Votes auf sich und ist damit zum „Club des Jahres“ gewählt. Hans-Georg und Beate Stocker durften sich über Equipment im Wert von 2.000 € für Produkte der Firmen LD Systems und Cameo freuen. Dieser Preis wurde von der Firma Adam Hall Group zur Verfügung gestellt.

Emotionales Premieren-Event

Für die musikalische Gestaltung der Preisverleihung sorgten zwei Live-Acts, die sich bei Backstage PRO im Zuge der Online-Abstimmung für diesen Auftritt be-worben hatten. Sie verwandelten die Preisverleihung in ein Clubevent par exellence.

Die Münchner Band Charly Bravo sorgte mit ihren Electro Funk Beats für ei-nen fulminanten Start in den Award. Als zweite aus den insgesamt über 650 Bewerbern ausgewählte Band überzeugten Lady Moustache aus Frankfurt die mehr als 100 geladenen Gäste von ihrem Talent.

Der Clubpreis wurde seitens der LiveKomm, dem Bundesverband der Musik-spielstätten in Deutschland, Backstage PRO, Clubs am Main e.V. und dem Musikmesse Festival Frankfurt initiiert.

Die Firma IMG STAGELINE, die seit 25 Jahren Verlässlichkeit in der Bühnen- und Veranstaltungstechnik bietet und die NATURSTROM AG als einer der ers-ten unabhängigen Ökostromanbieter Deutschlands, haben sich wesentlich an der Realisierung des Preises beteiligt. Beide werden daher als „Headliner“-Partner geführt.

Dirk Brünner: „Es ist entscheidend für eine lebendige Live-Kultur, dass sich Künstler und Veranstalter auf einer Ebene begegnen, die beiderseits von Res-pekt geprägt ist. Die hohe Beteiligung und das große Interesse am BACKSTAGE Clubaward beweist, dass dies verstanden wird. Als Branchennetzwerk, das alle Parteien der Liveszene zusammenführt, war es uns wichtig, bei dieser neuen Auszeichnung von Beginn an dabei zu sein. Die rundum gelungene Premiere schürt schon jetzt die Vorfreude aufs kommende Jahr. Bis dahin bleibt nur ein großes Dankeschön an alle beteiligten Partner, Clubs und Bands auszusprechen!

Karsten Schölermann (LiveKomm): „Was für ein großartiges Wahlergeb-nis! Und eine gelungene Erstveranstaltung. Für uns war dieser neue Award ein Experiment, auch hinsichtlich des Abstimmungsverfahrens. Im Namen der Li-veKomm möchte ich den drei Preisträgern ganz herzlich gratulieren. Zudem möchten wir uns auch bei unseren Partnern, dem Netzwerk Backstage PRO, dem Musikmesse Festival und unseren Sponsoren bedanken, die bereit waren uns bei der Realisierung zu unterstützen. Unfassbare 1.178 Musikerinnen und Musikern haben an der Abstimmung teilgenommen und damit ihren Support für die Clubszene bekundet. Wir werden alles dafür geben, diesen Schulterschluss zwischen Musiker/Innen und Clubszene auch weiterhin zu beleben. Das war Großes Tennis. Danke!

Wolfgang Weyand (Weyand Entertainment und Musikmesse Festival): „Die Einbindung des BACKSTAGE Clubaward in das neue Konzept der Musikmesse war die richtige Entscheidung und ging für uns und die Messe Frankfurt erfolgreich auf. Das Ergebnis: Freude strahlende Preisträger, tolle Performances von jungen Bands und ein begeistertes Publikum. Zudem hat sich nun auch die Milchsackfabrik, mit ihrem Eröffnungskonzert und der darauffolgenden Preisverleihung, ihren Platz im Festivalkonzept gesichert. Wir bedanken uns bei unse-ren Partnern und für die Umsetzung und sehen der Fortführung im nächsten Jahr entgegen.

Fotos: http://bit.ly/2oMov5t

Weitere Informationen
www.backstagepro.de/clubaward

BACKSTAGE CLUBAWARD 2017


http://www.musikmesse-festival.net/

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LiveKomm bezieht Stellung auf der Frühjahrstagung in Würzburg

  • Vorstand präsentierte die Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl
  • Die Live Musik Kommission richtet Frühjahrstagung in Würzburg zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen aus

Die LiveKomm, der Bundesverband der Musikspielstätten, hat am 27. März im Jugendkul-turhaus CAIRO die diesjährige Frühjahrstagung durchgeführt. Der Verband beschäftigte sich zum einen mit dem politischen Standing von Clubs und Festivals, präsentierte zum anderen auch eigene Forderungen an die Parteien zur Bundestagswahl 2017.

Präsentation der Wahlprüfsteine

Die Wahlprüfsteine sind in die Bereiche „Kulturraumschutz“, „Abgaben“, „Spielstätten- und Netzwerkförderung“ sowie „Gesundheit und Prävention“ gegliedert.
So fordert der Bundesverband beispielsweise die Einrichtung einer eigenen Gebietskatego-rie „Kulturgebiet“ in der Baunutzungsverordnung (BauNVO). Kernpunkt dieser Forderung ist, dass dort die Nachtruhe nicht zwingend um 22 Uhr, sondern erst deutlich später gilt. Zudem sollte dort nachts ein Immissionsrichtwert von 70 dB(A) gelten.

Hinsichtlich der zunehmenden Abgabenlast für Musikspielstätten fordert der Bundesver-band Unterstützung seitens der Bundespolitik sofern möglich, und zwar zur Forderungen an die GEMA, bzgl. der Künstlersozialversicherungsabgabe, zur Forderung an die Kommunen zur Abschaffung der Vergnügungssteuer bei Kulturbetrieben, bis hin zu arbeitsrechtli-chen Anpassungen.

Im Bereich der „Spielstätten- und Netzwerkförderung“ fordert die LiveKomm einen Aus-bau der Förderung für Musikspielstätten und deren Netzwerken. Diese sollte ähnlich der Filmförderung auf Bundesebene realisiert werden. Für die Musikspielstätten in Deutschland sieht der Verband jährlich 30 Millionen Euro Bundesmittel für Förderprogramme und Aus-zeichnungen als gerechtfertigte Investitionssumme an.

In einer Forderung des Bereichs „Gesundheit und Prävention“ bietet sich die LiveKomm als Vermittler an und schlägt u.a. vor, das vielfach erprobte und anwendungsfertige Schu-lungsprogramm BEST des Bundesministeriums für Gesundheit und der LiveKomm, fortzu-führen. (Die Wahlprüfsteine sind diese Pressemeldung beigefügt).

Olaf Möller, politischer Sprecher der LiveKomm: „Die von uns präsentierten Forderungen wurden bereits Mitte Februar den im Bundestag vertretenen Parteien zugesandt. Diese haben nun bis Mai Zeit die Fragen zu beantworten und Stellung zu beziehen. Als Interessenvertretung von mehr als 400 Kulturakteuren ist diese Aktion der Wahlprüfsteine ein notwendiger und nur logischer Schritt“, so Möller. „Die einzelnen Bereiche wurden von den jeweiligen Arbeitsgruppen intern erarbeitet und stoßen auch bei branchennahe Verbänden bereits jetzt auf Interesse und Unterstützung.
Geplant ist die aufbereiteten Ergebnisse in Form eines Flyers zu veröffentlichen und in den Mitgliedsclubs- und Festivals auszulegen. Die Ergebnisse werden auch auf www.livekomm.org veröffentlicht.

Tagung zu „Musik & Haltung“

Bis zum Mittag hatten die Mitglieder und Netzwerke bei der Tagung in Würzburg die Ge-legenheit sich zu diesen Forderungen auszutauschen. So wurde beispielsweise auch das, mit der ISDV e.V., der Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft, erarbeitete Positionspapier „Scheinselbständigkeit in der Kreativwirtschaft“ präsentiert, welches in einem Forderungspunkt auch in die Wahlprüfsteine eingeflossen ist.

Der zweite Teil der Frühjahrstagung startet nach dem Mittag unter der Überschrift „Musik & Haltung“. Mit Referaten zum Thema „Grauzonenbands“ informierte Thorsten Hindrichs (Universität Mainz) und Michael Weiss (Agentur für soziale Perspektiven e.V.) die Teilnehmer über die Entwicklung von rechte Lebenswelten innerhalb der Popmusik sowie über die besorgniserregenden Entwicklungen im Deutschrock- und Popbereich.

Im direkten Anschluss erfolgte die Präsentation der von der LiveKomm begleiteten Umfra-ge zum Thema „Gleichstellung im Veranstaltungsbetrieb“. Die Ergebnisse unterstrichen die angenommene These, dass Frauen im Clubbereich noch seltener vertreten und auch, dass deren Wirkungsfelder eher im administrativen Bereich vorhanden sind. In der anschließen-den Diskussion sollten die Fragen geklärt werden, weshalb es in der Branche noch immer einen so starken „Gendergap“ gibt und wie diesem politisch, aber auch auf Verbands- und Betreiberinnenebene entgegengewirkt werden kann.

Abschließend waren die die Teilnehmer in der Gesprächsrunde „Stressfrei Feiern – Wie schütze ich mein Publikum?“ dazu aufgerufen, mögliche Lösungsansätze zu diskutieren und weitere Handlungsempfehlungen im Umgang mit sexuellen Übergriffen im Club und auf Festivals zu entwickeln. Hierfür wurden Vertreterinnen und Vertreter von Clubs und Festivals eingeladen, u. a. vom Kassablanca Jena, dem Conne Island aus Leipzig oder dem Brückenfestival in Nürnberg, die in diesem Bereich mit neuen Ansätzen oder mit Initiativen wie Awareness Gruppen arbeiten.

Pop- und Clubkultur hat schon immer einen gesellschaftspolitischen und sozialen An-spruch. Unsere Mitglieder betreiben die dafür wichtigen Orte, in denen Menschen die durch Kultur vermittelten Werte erfahren und in denen der Zusammenhalt und Zugehö-rigkeiten unabhängig von Alters- und Generationsgrenzen gestärkt und gefördert wird“, so Magnus Hecht, stellvertretener Vorsitzender der LiveKomm. „Die von uns behandelten Themen bei dieser Frühjahrstagung sind die an uns herangetragene Wünsche unserer Mitglieder. Als Verband und Interessensvertretung ist es daher notwendig darauf einzu-gehen und eine gemeinsame Position zu beziehen. Die besorgniserregenden politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und Europa, wie der zunehmende Rechtsruck und die soziale Verwahrlosung dürfen wir so als Kulturakteure nicht einfach hinnehmen“.

Insgesamt nahmen mehr als 60 Vertreterinnen und Vertreter der Club- und Festivalkultur an der Tagung teil.

Link zu den Presseinformationen und Fotos: https://www.dropbox.com/sh/dxcifjuolibtfs0/AAD9cca7kmvZaAguqVrLPExua?dl=0

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Eingeschränkte Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Eingeschränkte Erreichbarkeit der Geschäftsstelle: Das Telefonproblem konnte nur teilweise gelöst werden. Aus einigen Mobilfunknetzen (wie bspw. Telekom) ist die Nummer in der Geschäftstelle nicht erreichbar. Bitte via Festnetz oder Email probieren.

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livekomm_bild

SAVE THE DATE: LIVEKOMM FRÜHJAHRSTAGUNG

Werte Mitglieder der LiveKomm,

Clubs und Festivals sehen sich seit den letzten Jahren immer stärker mit gesellschaftspolitischen Themen konfrontiert. Doch wie sehr muss ich als Veranstalter*in Position beziehen? Reicht es mir, dass die Veranstaltung gut besucht ist und meine Kosten gedeckt? Oder erwartet mein Publikum von mir klare Bekenntnisse? Sollte ich mich Themen wie dem zunehmenden Rechtsruck in Europa, die Herausforderungen der Integration von geflüchteten Menschen, faire Arbeitsbedingungen oder der Sexismus-Debatte im Musik- und Veranstaltungsbereich stellen? Schließlich ist nicht jeder Club ein soziokulturelles Zentrum, oder doch? Wie viel Sozialarbeit kann ein Club und ein Festival leisten?

Oftmals ist der öffentliche Umgang mit der Vielzahl an Themen und die damit offenen Fragen für Club-und Festivalbetreiber*innen schwierig, da schnell die Befürchtungen existieren, seitens Publikum und Öffentlichkeit „in die falsche Ecke gestellt zu werden“.

Wir wollen mit Euch darüber reden und versuchen die Fragen zu beantworten sowie auch Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

WANN: 27. MÄRZ 2017, ab 9:30Uhr

WO: CAIRO, Jugendkulturhaus Würzburg (Fred-Joseph-Platz 3, 97082 Würzburg)

Unser Programm:

„NETZWERKAUSTAUSCH“

9:30 – 10:15 Uhr
Infoworkshop zu kommenden Club – Förderprogrammen

10:30-12:00 Uhr
Treffen der bayrischen LiveKomm-Mitglieder

11:00 – 12:00 Uhr
Vorstandstreffen der LiveKomm Netzwerke

12:00 – 12:45 Uhr
Vorstellung Positionspapier
„Scheinselbständigkeit in der Kreativwirtschaft“
der ISDV & LiveKomm Allianz

-MITTAGESSEN-

„MUSIK & HALTUNG“

13:45 – 14:15 Uhr
Begrüßung des LiveKomm Vorstands
Aktuelle Informationen und Vorstellung der Wahlprüfsteine

14:15 – 15:00 Uhr
Impulsvorträge zum Thema Grauzonenbands

15:05 – 16:05 Uhr
Präsentation
„Umfrage zur Geschlechterverteilung in Musikspielstätten“
mit anschließender Diskussion

-KAFFEEPAUSE-

16:20 – 17:20 Uhr
„Stressfrei Feiern – Wie schütze ich mein Publikum?“
Umgang mit sexuellen Übergriffen im Club und auf Festivals
Gesprächsrunde

ANMELDUNG FRÜHJAHRSTAGUNG

Verpflegungspauschale: 10,- €
(vor Ort zu bezahlen)

Unterkünfte:
Es besteht die Möglichkeit Zimmer zur Übernachtung zu buchen.

www.wittelsbacherhoeh.de

wuerzburg.jugendherberge.de

Bei Interesse meldet Ihr Euch bitte direkt bei Steffen Deeg vom CAIRO: info@cairo.wue.de

First come, first served!

Die offizielle Einladung mit weiteren Infos zu den Panels bekommt Ihr in den nächsten Wochen.

Wir freuen uns auf Euch!

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Bands wählen ihren Lieblingsclub – der BACKSTAGE Clubaward 2017

  • Onlinevoting gestartet
  • Preisverleihung findet am 5. April 2017 im Rahmen des Musikmesse Festivals in der Milchsackfabrik in Frankfurt statt

Frankfurt, Hamburg, Mannheim

Die Live Musik Kommission – Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V., Backstage PRO – das Profinetzwerk für die Musikszene und das regionale Netzwerk für Veranstaltungs- und Clubkultur in Frankfurt/Rhein-Main, Clubs am Main e.V. sowie das Musikmesse Festival Frankfurt haben erstmalig einen musikergestützten Clubpreis entwickelt, der den symbolischen Schulterschluss der Musikerinnen und Musikern mit den Clubbetreiberinnen und Clubbetreibern bilden soll. Präsentiert wird der BACKSTAGE Clubaward von den Hauptsponsoren IMG STAGELINE und NATURSTROM.

Im Rahmen des Musikmesse Festivals werden am 5. April in der Frankfurter Milchsackfabrik die besten Musikclubs aus Deutschland in drei verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Somit würdigt dieser Preis transparent und öffentlich diejenigen Akteure der deutschen Clubkultur, die sich über das Jahr mit Herzblut und Liebe für die Livemusik und die Musiker engagiert haben, und den auftretenden Künstlerinnen und Künstlern besonders gute und liebevolle Bedingungen geboten haben. Zudem soll die Veranstaltung als Branchentreff für die deutsche Clubszene und deren Dienstleister und Partner fungieren und orientiert sich so an dem Konzept der Frankfurter Musikmesse, die vom 5.-8. April stattfindet.

Das Voting Verfahren

Die teilnehmenden Bands, Musikerinnen und Musiker können seit dem 13. Januar ihre Stimme auf www.backstagepro.de/clubaward abgeben und für die Kategorien „Beste Nachwuchsförderung / Newcomerclub des Jahres“, „Backstage des Jahres“ und „Club des Jahres“ stimmen.

Im ersten Jahr des Votings setzt sich die Auswahl der zu wählenden Musikspielstätten aus den Nominierungen der LiveKomm und des Netzwerks Backstage PRO zusammen. Geplant ist jedoch, eine Nominierungsphase für die zukünftigen Preisverleihungen zu konzipieren, die eine breite Auswahl an Clubs ermöglicht.

Die Preise

In der Kategorie „Backstage des Jahres“ wird der Preis von den Firmen Thon und Gravity gestellt. Die Preisträger haben die Chance auf Equipment von jeweils 500 €. Der Preis in der Kategorie „Beste Nachwuchsförderung / Newcomerclub des Jahres“ sieht Equipment der Firma Shure im Wert von 1.000 € vor. Der Hauptpreisträger in der Kategorie „Club des Jahres“ darf sich über Equipment im Wert von 2.000 € freuen. Dieser Preis wird von der Firma Adam Hall (LDSystems / Cameo) zur Verfügung gestellt.

Auch die am Voting teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler haben die Chance auf einen Preis. So werden zwei Acts ausgewählt, die exklusiv den Abend der Preisverleihung musikalisch begleiten dürfen. Der Veranstalter garantiert beiden Acts jeweils eine Gage von 500 Euro sowie Equipment von IMG STAGELINE im Wert von jeweils 500 Euro.

O-Töne zum BACKSTAGE Clubaward

Dirk Brünner (Backstage PRO): „Als Betreiber eines Soziales Netzwerks für die Musikbranche und Live-Kultur freuen wir uns sehr darüber, mit der Livekomm und dem Musikmesse Festival zwei Partner gefunden zu haben, mit deren Hilfe wir die Idee einen Musiker getriebenen Clubawards sowohl online als auch offline optimal umsetzen können. Backstage PRO verfügt über eine sehr große Musiker- und Band-Community sowie eine umfangreiche Locationdatenbank. Der Backstage – Clubaward bietet die Möglichkeit, diese beiden Lager auf Augenhöhe zusammen zu führen und gegenseitige Wertschätzung zu unterstützen. Der Preis hat demnach eine symbolische Strahlkraft, und steht stellvertretend für alle, die tagtäglich unser kulturelles Spektrum mit Live-Musik und Nachwuchsförderung bereichern.“

Karsten Schölermann (LiveKomm): „Ein von Musikern gewählter Clubaward ist seit langem überfällig. Deshalb freuen wir uns sehr darüber, mit der Einbindung des Votings in das Musikerportal Backstage PRO und der Integration der Preisverleihung in das Rahmenprogramm des Musikmesse Festivals Frankfurt ideale Bedingungen für den Start dieses neuen Clubawards erhalten zu haben. Für uns ist dies vor allem der Versuch, den immerwährenden Schulterschluss zwischen Clubs und Musikerinnen zu verdeutlichen und zu intensivieren. Die hier zur Wahl stehenden Clubs sind zumeist die ersten Bühnen, die neuen Musikerinnen und -musikern eine Präsentations- und Experimentierplattform bieten. Beide sind somit essentielle Akteure am Beginn der Wertschöpfungskette der Musikwirtschaft. Dieser Preis soll das würdigen und geeignet transportieren. Natürlich mit einer richtigen Rock’n‘Roll-Preisverleihung und ordentlicher Unterstützung von den Herstellern unserer gemeinsamen Schlüsselprodukte aus den technischen und kulinarischen Bereichen.“

Wolfgang Weyand (Weyand Entertainment und Musikmesse Festival): „Die erstmalige Einbindung des Musikmesse Festivals in das neue Konzept der Musikmesse ging für uns und die Messe Frankfurt erfolgreich auf. Großartige Künstler lieferten sowohl auf den bereitgestellten Bühnen, wie auch in den Frankfurter Clubs tolle Konzerte. Die Idee einen Preis zu unterstützen, der die Akteure prämiert, die dies tagtäglich tun, finden wir interessant und unterstützenswert. Mit den branchenrelevanten Netzwerken Backstage PRO und der LiveKomm sehen wir einem spannenden Projekt entgegen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.backstagepro.de/clubaward

Die Firma IMG STAGELINE, die seit 25 Jahre Verlässlichkeit in der Bühnen- und Veranstaltungstechnik bietet und NATURSTROM, als einer der ersten unabhängigen Ökostromanbieter Deutschlands, haben sich wesentlich an der Realisierung des Preises beteiligt. Beide werden daher als „Headliner“-Partner geführt.

Backstage PRO ist ein Soziales Netzwerk für die Musikbranche. Die Plattform vereinfacht die Kommunikation zwischen den registrierten Teilnehmern und stellt Tools und Services zur Verfügung, um die Vernetzung der User zu vereinfachen. Hervorzuheben sei hier das Booking-Netzwerk, worüber jährlich bis zu 2000 Gigs vermittelt werden. Backstage PRO ist kostenlos nutzbar.

Clubs am Main e.V. ist das regionale Netzwerk für Veranstaltungs- und Clubkultur in Frankfurt/Rhein-Main. Als Regionalverband der LiveMusikKommission kümmert sich der Verein seit 2012 um die Kooperation und berufsständische Belange der kleinen und mittleren Musikspielstätten und Veranstalter in der Region.

Die LiveKomm (Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.) fördert und entwickelt die musikalischen Spielstätten sowie alles, was in ihnen passiert. (www.livekomm.org)

Das Musikmesse Festival findet vom 5. bis 8. April, parallel zur Musikmesse in Frankfurt am Main statt. Zahlreiche Konzerte und Live-Sessions, Auftritte von Stars und Szenegrößen in Bars, Clubs und Konzert-Locations, unzählige Partys sowie viele Überraschungsaktionen machen die gesamte Frankfurter City mehr denn je zur Musikmetropole.

Weitere Informationen

www.backstagepro.de/clubaward

http://www.livemusikkommission.de/backstage-clubaward-2017/

http://www.musikmesse-festival.net/

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Förderprogramme zur technischen Erneuerung der Aufführungstechnik von Musikclubs starten 2017

  • Förderprogramm zur Digitalisierung der Aufführungstechnik wird weitergeführt
  • Eine weitere Million soll bei technischen Erneuerungen- und Sanierungsbedarfen helfen
  • Start der Programme für Frühjahr und Herbst 2017 vorgesehen

Werte Mitglieder,

am 23. November beschloss der Deutsche Bundestag ein Maßnahmenpaket zur Stärkung der Rock-, Pop- und Jazzmusik in Deutschland, durch welches die bestehenden Strukturprojekte ausgebaut und inhaltlich zusammengeführt werden sollen. Hierfür wurden insgesamt 8,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Darin enthalten ist auch eine Million Euro zur Weiterführung des Förder-programms der Initiative Musik zur „Digitalisierung der Aufführungstechnik von Live-Musikspielstätten in Deutschland“(Digi-Invest).

Durch dieses Programm konnte im Jahr 2016 ein Fundament in 217 Clubs gelegt werden, welches ihnen ermöglichte, erstmalig digitale Ton-und Licht-mischpulttechnik in ihren Clubs zu installieren“ so Karsten Schölermann, erster Vorsitzender der LiveKomm. „Doch der Bedarf ist bei weitem in den Förderberei-chen nicht abgeschlossen. Das ergab u.a. eine gemeinsame Evaluation seitens der Initiative Musik und der LiveKomm, weshalb eine Fortführung und auch Ausbau des Digi-Invest Programms zwingend notwendig war“.

In der ersten Förderrunde 2016 konnten Musikspielstätten erstmalig auf digitale Aufführungstechnik umstellen. Dies sah die Ko-Finanzierung von Haupt-mischpulten, Lichtmischpulten sowie digitalem Showlicht sowie auch DJ-Set-ups vor. Die Weiterführung des Programms sieht nun auch die Förderung von peripherem digitalen Equipment, wie Lautsprechersystemen oder digitalen Endstufen vor. Start des Bewerbungszeitraums ist für den Oktober vorgesehen.

Neben dem Förderprogramm zur Digitalisierung der Clubs wurde ein weiteres Programm für April 2017 anberaumt. Für das Programm „Technische Erneuerungs- und Sanierungsbedarfe von Live-Musikspielstätten in Deutschland“ wurde bereits 2016 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kul-tur und Medien eine Million zur Verfügung gestellt. Diese soll vorrangig technische Anschaffungen für die Aufführungs- und Bühnentechnik fördern. Dies beinhaltet auditives- und visuelles Showequipment, Elemente der Bühnen- und Lichtanlagenkonstruktion aber auch die Bereitstellung von Backline-Technik. Der Start des Bewerbungszeitraums ist April. Die Bewerbungsphase wird wieder vier Wochen betragen.

Beide Förderprogramme der Initiative Musik wurden gemeinsam mit der LiveKomm konzipiert und dienen der Sicherung und Steigerung der kulturellen Vielfalt und der Programmqualität in Live-Musikclubs in Deutschland. Die Entscheidungen des Bundestags unterstreichen mit den Programmen, dass Musikspielstätten bundesweit auch von der technischen Seite eine kulturelle Rezeption und Bildung für ein anspruchsvolles Publikum auf internationalem Niveau gewährleisten.

Antragsberechtigt sind Live-Musikspielstätten mit einem festen Sitz in Deutschland, einer maximalen Kapazität von 2.000 Personen und mindestens 24 Live-Musik-Veranstaltungen im Jahr. Gefördert werden Anschaffungskosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro mit einer gestaffelten Förderung in Höhe von 900 bis 10.000 EUR. Die Differenz muss als Eigenanteil getragen werden.

Die LiveKomm entwickelte die Konzepte und realisiert gemeinsam mit der Initi-ative Musik die Umsetzung der Förderprogramme. Die Informationen zum Antrags- und Vergabeverfahren werden für die Antragsteller zeitnah auf den Seiten der Initiative Musik und der LiveKomm verfügbar sein.

Es besteht auch das Angebot, zwischen Januar und März Info-Workshops vor Ort zu veranstalten (ab einer Teilnehmerzahl von 7 Personen). Bei Bedarf meldet Euch hierfür bei Christian in der Geschäftsstelle:
Mail: christian.ordon@livekomm.org
Tel.:  040 2351 8416

Weitere Infos findet Ihr im Newsletter der Initiative Musik , im LiveKomm INFOBRIEF oder über die Geschäftsstelle.

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Bundestag beschließt großes Maßnahmenpaket für Rock, Pop und Jazz – Digitalisierungsprogramm wird fortgeführt

Aktuelle Pressemitteilung der Initiative Musik:

  • Rüdiger Kruse, MdB, Hauptberichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages: „Rock, Pop und Jazz brauchen spürbar mehr Raum in Deutschland.“
  • Bund stärkt Künstler, flankiert Leuchttürme und sichert Proberäume und Auftrittsbühnen
  • 8,2 Millionen Euro zusätzliche Förderung für Initiative Musik, LiveKomm, Reeperbahn Festival Hamburg, Pop-Kultur Berlin, c/o pop Köln und Deutsche Rockmusik Stiftung in 2017

Berlin, 23. November 2016

Um die Rock-, Pop- und Jazzmusik in Deutschland zu stärken, hat der Bundestag in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die bestehenden relevanten Strukturprojekte auszubauen, inhaltlich zusammenzuführen und durch weitere zu ergänzen. Insgesamt 8,2 Millionen Euro stehen in 2017 für dieses Vorhaben zur Verfügung. Damit unterstreicht das Parlament die kulturelle Funktion der Rock-, Pop- und Jazzmusik als Ventil, Sprachrohr und Ideengeber des gesellschaftlichen Lebens.

Finanziert wird dies aus den vor zwei Wochen von der Koalition in ihren Beratungen zum Bundeshaushalt 2017 beschlossenen zusätzlichen Mitteln zur Kulturförderung, womit in kommenden Jahren zusätzliche 660 Millionen Euro für die Kulturförderung zur Verfügung stehen werden.

Rüdiger Kruse (CDU), Hauptberichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages: „Die große Koalition im Bund zeigt mit diesem Beschluss ihre hohe Wertschätzung für Kultur in Deutschland. Neben der Bewahrung großer kultureller Schätze ist die Stärkung der Kultur vor allem eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Wir können derzeit erleben, was passiert, wenn kulturelle Bildung vernachlässigt und der Kunst in unserer Gesellschaft zu wenig Raum gegeben wird. Dem müssen wir in Deutschland entgegentreten.

Zur Umsetzung des Beschlusses wird der Etat der Initiative Musik, der zentralen Export- und Fördereinrichtung für Rock, Pop und Jazz in Deutschland, gegenüber dem Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2017 mit zusätzlich 4,1 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Die Förderprogramme zur Künstler- und Infrastrukturförderung wie auch der Spielstättenprogrammpreis APPLAUS profitieren davon zu 100 Prozent. Das durch die Initiative Musik mit Unterstützung der LiveMusikKommission, dem Verband der Musikspielstätten in Deutschland, umgesetzte Digitalisierungsprogramm für die Musikclubs der Republik erhält ebenfalls zusätzliche Unterstützung, um die kulturelle Vielfalt und die Auftrittsmöglichkeiten junger wie etablierter Künstler in den Ballungszentren wie in den Flächengebieten zu sichern.

Als die zentrale Plattform für Musik und Technologie in Europa wird das Reeperbahn Festival gestärkt. Zusätzliche Gelder bekommen darüber hinaus die als Nachwuchs-Sprungbrett renommierte c/o pop in Köln und das Musicboard Berlin mit seinem neuartigen Festivalformat an der Schnittstelle von Pop und Kultur. Die jazzahead! in Bremen, erfährt frühzeitig eine Absicherung für 2018. Und schließlich können durch die zusätzliche Förderung der Deutschen Rockmusik Stiftung Proberäume für Musikerinnen und Musiker in Deutschland ausgebaut werden.

Mit diesem Maßnahmenpaket sollen die wichtigen Akteure von Rock, Pop und Jazz gemeinsam aktive Angebote für Musikerinnen und Musiker realisieren. Damit kann die kreative Energie unserer jungen Künstlerinnen und Künstler besser zum Erfolg gelangen. Die dafür notwendigen Strukturen zu schaffen und zu stärken und ihnen auf diese Weise den Raum zur Entwicklung und Professionalisierung zu ermöglichen, ist ein notwendiger Baustein der deutschen Kulturförderung“, resümiert Rüdiger Kruse.
Die Nachwuchsförderung, die Sicherung von Kommunikationsplattformen, von Auftrittsmöglichkeiten und internationalen Festivals ebenso wie die Exportförderung durch nationale wie internationale Tourneen sind entscheidende Grundlagen, um die ökonomische wie künstlerische Basis der Kreativen zu stärken.

Durch die zusätzlichen Mittel können rund 400 Bands und Clubbetreiber in Deutschland neue musikalische Werke schaffen und in hoher Qualität vor Publikum aufführen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Initiative Musik, Prof. Dieter Gorny. „Mit dem Gesamtpaket zur Musikförderung in Deutschland werden unsere zentralen Leuchttürme, Publikumsfestivals wie Branchenevents, gefestigt und gemeinsam weiterentwickelt.“ Damit setzt der Bund einen klaren Schwerpunkt auf die lebendige Vielfalt der Musik: von den gefeierten musikalischen Pop- und Rock-Heroes bis zu den kraftvollen Ausnahmetalenten.

ausgewählte Statements der Partner

Die Initiative Musik unterstützt seit fast zehn Jahren professionelle Musikerinnen und Musiker. Sie brauchen Räume um ihre Kunst zu entfalten: experimentelle Gedankenräume, zeitliche wie finanzielle Freiräume wie auch Werkstätten und Bühnen um sich gegenseitig zu bereichern und zu entwickeln. Mit dem Ausbau unserer Förderprogramme und durch die Stabilisierung der Partner können wir die Strukturen für die Musikszene im ganzen Land spürbar verbessern.
Ina Keßler, Geschäftsführerin Initiative Musik

Wir haben mit der Fortsetzung des im vergangenen Jahr erstmals aufgelegten Digitalisierungsprogramms für Musikclubs einen Herzenswunsch erfüllt bekommen. Schließlich haben viele unserer Musikclubs gerade erst einen Teil ihrer Technik auf digitalen Standard umrüsten können. Dass darüber hinaus auch der seit vier Jahren existierende Programmpreis APPLAUS von einer auf zwei Millionen Euro erhöht wurde, erfüllt uns mit Stolz und Freude. In Zusammenarbeit mit der Initiative Musik und der BK Jazz können wir nun weiter und intensiver für bessere Auftrittsbedingungen für Musiker aktueller Musik sorgen. Große Klasse!
Karsten Schölermann, 1. Vorsitzender der LiveMusikKommission

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Initiative Musik gGmbH, Friedrichstraße 122, D-10117 Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Michael Wallies
+49 (0)30 – 531 475 45 – 2 / michael.wallies@initiative-musik.de
www.initiative-musik.de

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22 LIVEKOMM-MITGLIEDER RÄUMEN BEIM APPLAUS AB

applausAm 24.10.2015 wurde zum 4. Mal der der Spielstättenprogrammpreis für Rock, Pop und Jazz „APPLAUS“ in Köln verliehen. Von 64 Spielstätten und Veranstaltungsreihen aus insgesamt 13 Bundesländern waren 22 LiveKomm-Mitgliedsclubs.

Die APPLAUS-Programmpreise werden in drei Kategorien vergeben:

KATEGORIE I
Spielstätten, die im Jahr 2015 ein kulturell herausragendes Programm mit regelmäßig mehreren Livemusikveranstaltungen pro Woche angeboten haben, erhalten eine Urkunde sowie 25.000 Euro Förderung.

In der Kategorie I sind 11 von 20 Preisträgerinnen und Preisträgern LiveKomm-Mitglieder:

·         Stadtgarten, Köln, Nordrhein-Westfalen (Spielstätte des Jahres)
·         BIX Jazzclub gGmbH, Stuttgart, Baden-Württemberg
·         Café Central, Weinheim, Baden-Württemberg
·         Karlstorbahnhof, Heidelberg, Baden-Württemberg
·         Knust, Hamburg
·         Uebel & Gefährlich, Hamburg
·         Artheater, Köln, Nordrhein-Westfalen
·         GEBÄUDE 9, Köln, Nordrhein-Westfalen
·         Kulturclub schon schön, Mainz, Rheinland-Pfalz
·         scheune Dresden, Dresden, Sachsen

KATEGORIE II
Spielstätten, die im Jahr 2015 ein kulturell herausragendes Programm mit durchschnittlich mehr als einer Livemusikveranstaltung pro Woche angeboten haben, erhalten eine Urkunde sowie 15.000 Euro Förderung.
8 von 18 Clubs sind Mitglieder des Bundesverbands. Diese sind:

·       Golden pudel Club, Hamburg (Spielstätte des Jahres)
·         Gretchen, Berlin
·         SO36, Berlin
·         Tower Musikclub, Bremen
·         Goldgrube Kassel, Hessen
·         Zoom Frankfurt, Frankfurt am Main, Hessen
·         Zwischenbau / kulturkombinat gmbh, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
·         Jazz Schmiede Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
·         WERK 2 Halle D, Leipzig, Sachsen

KATEGORIE III
Spielstätten und Veranstalterinnen und Veranstalter von Livemusikprogrammen, die im Jahr 2015 innerhalb fester Programmreihen mindestens 10 Livemusikveranstaltungen durchführten, erhalten eine Urkunde sowie 5.000 Euro Förderung.
In dieser Kategorie waren 3 von 26 Preisträgerinnen und Preisträgern, die sich über 5.000€ freuen konnten.

·         biegungen im ausland, Berlin, Berlin (Veranstaltungsreihe des Jahres)
·         Klubbar King Georg, Köln, Nordrhein-Westfalen
·         FRANZ MEHLHOSE, Erfurt, Thüringen

Der APPLAUS wird durch die Initiative Musik organisiert. Die Bundeskonferenz Jazz und die LiveKomm sind Partner des Preises und beratend in der Steuerungsgruppe vertreten.

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